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Neues aus dem Hause Kellerer

Ziegel ist nach wie vor ein wichtiger Baustoff

 

Nachhaltiges Bauen ist eines der wichtigen Themen, mit denen sich der Abgeordnete Hans Friedl in seiner politischen Arbeit im Landtag auseinandersetzt. Als Mitglied im Ausschuss für Wohnen, Bau und Verkehr nimmt er sich nicht nur der Problematik von bezahlbarem Wohnraum an, sondern er setzt sich auch mit den verschiedenen Baustoffen auseinander, um den Wohnungsbau einerseits günstig und zugleich auch so energieeffizient wie möglich zu gestalten. „Auch wenn zur Zeit der Holzbau von der Regierung stark unterstützt wird, ist Ziegel nach wie vor ein sehr wichtiges Material – auch und ganz besonders für den energetischen Hausbau“ ist der Allinger Abgeordnete überzeugt. So setzt er sich für Neutralität bei der Auswahl von Baumaterialien und somit Entscheidungsfreiheit für Bauende ein.

Um sich einen Eindruck von Neuerungen beim Baustoff Ziegel in seinem ganzen Umfeld zu machen, besuchte Friedl kürzlich den Ziegelhersteller Michael Kellerer in Oberweikertshofen. Die Firma Kellerer stellt seit nunmehr über 150 Jahre Ziegel her und Firmeninhaber Michael Kellerer ist überzeugt, dass das auch noch in den nächsten 100 Jahren der Fall sein wird, da trotz aller immer wieder auftretenden Materialkonkurrenz im Bau, sich der Ziegel immer wieder behauptet und somit unverzichtbar ist. Das sieht auch der Stimmkreisabgeordnete so, denn für ihn ist Holz ein ebenso wichtiges Baumaterial wie Ziegel. „Wir können sowohl auf den einen wie auch auf den anderen Baustoff nicht verzichten“ ist Friedl überzeugt.

 

 

Kellerer selber ist nicht nur ständig auf der Suche nach Verbesserungen in den Arbeitsprozessen und der Reduzierung der Energieverbräuche, sondern er tüftelt ständig an Innovationen, wie sich der Dämmwert des Ziegels erhöhen lässt und somit eine zusätzliche Dämmung an den Außenwänden von Neubauten nach wie vor nicht erforderlich macht. Ein weiteres Thema von Kellerer ist die Einbeziehung von Abbruchmaterial in den Kreislauf der Ziegelherstellung sowie die vollständige Wiederverwertung des recycelten Dämmmaterials. Aus diesem Grund arbeitet Kellerer an einem Rücknahmezertifikat und hat zudem eine Pilotanlage für die Materialtrennung bei Schnittresten und ausgedienten Ziegeln auf seinem Firmengelände entwickelt.

Mit dem Rücknahmezertifikat will der Unternehmer garantieren, dass jeder von der Firma Kellerer ausgelieferte Ziegel nach Abbruch wieder zurückgenommen und das abgetragene Material zu 100 % in den nachhaltigen Kreislauf der Ziegelherstellung mit einbezogen wird. Dass dieses Angebot über die nächsten Jahre auch bestehen bleiben kann, dafür sorgt der vorhandene Lehm in der Region. „Mit diesem Lehm können wir noch viele Jahre Ziegel herstellen und den energetischen Hausbau unterstützen“, so Kellerer. Und: Die kommende Generation Kellerers steht schon in den Startlöchern. Davon ist auch Friedl überzeugt, der sich abschließend über einen verfügbaren „Baustoff aus der Region für die Region“ freut.

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Ansprechpartner:

Tanja Bless