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Neues aus dem Hause Kellerer

Neue Photovoltaik-Anlage geht an den Start.

Die Bayerische Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr Kerstin Schreyer (MdL), Landtagsabgeordneter Benjamin Miskowitsch (MdL) (links) und der Geschäftsführer der Ziegelsysteme Michael Kellerer (rechts) geben den Startschuss zur Inbetriebnahme der neuen Photovoltaikanlage. 

Seit Jahren beschäftigt sich das Unternehmen mit der Weiterentwicklung und Optimierung seiner Produkte hinsichtlich Umweltschutz und Klimaneutralität. Beispielhaft hierfür stehen die Recyclinganlage oder auch die neue Anlage zur Befüllung der Ziegel der X-Serie. Einen weiteren wichtigen Meilenstein setzt nun die neue Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 750 kWp für den Eigenbedarf.

In der 5. Generation und seit mehr als 150 Jahren, stellt die Ziegelsysteme Michael Kellerer in Oberweikertshofen Ziegel aus heimischen Rohstoffen her. Natürliche Ziegel für Gebäude, in denen Menschen leben und arbeiten. Aufgrund der hervorragenden Qualität und bauphysikalischen Leistungswerte, sind die Ziegel bei Architekten, Fachingenieuren, Bauunternehmen und Bauherren gleichermaßen beliebt. Die Ziegel von ZMK erzielen Bestwerte in punkto Wärmedämmung, Schallschutz und Nachhaltigkeit.

Volle Kraft voraus.

In jüngster Zeit beschäftigt sich das Unternehmen verstärkt mit der Rücknahme, Trennung und Wiederverwertung der hergestellten Baustoffe. Im Zuge der Werksführung informierte Michael Kellerer über die eigens entwickelte Pilotanlage, die den eingeschäumten Dämmstoff der AdPor®-gefüllten Ziegel sortenrein vom Ziegel trennt. Die so zurück gewonnenen Wertstoffe, werden dem Produktionskreislauf wieder komplett zugeführt. Diese Anlage werde in den nächsten Jahren weiter ausgebaut, so dass ganze Wände werksseitig zerlegt, separiert und als Wertstoff wieder in einen Stoffkreislauf zugeführt werden können. 

Die innovative Recyclinganlage trennt den keramischen Ziegel von seiner Füllung. Beide Wertstoffe werden im Anschluss zu 100 % wiederverwertet.

Durch zahlreiche Maßnahmen in den vergangenen Jahren, konnte das Unternehmen den Energieverbrauch und damit die CO2-Belastung erheblich senken. Mit Hilfe des eingeführten Energiemanagements nach DIN ISO 5001 ist es dem Unternehmen gelungen den spezifischen Energieverbrauch von 2003 bis heute um ca. 25 % zu reduzieren. In der kommenden Winterpause 21 / 22 plant die Ziegelsysteme Michael Kellerer ca. 3 Millionen Euro in Energieeinsparungsmaßnahmen zu investieren, um weiter den CO2-Fußabdruck der Produkte zu senken.

Mit der ersten Photovoltaikanlage können bereits rund 12 % des elektrischen Energiebedarfs abgedeckt werden. Zug um Zug werden alle Dächer des Unternehmens mit dieser Technik auf 3000 KWp ausgestattet. Weiter liegt bereits eine Bauleitplanung für eine Freiflächen-Photovoltaikanlage bei der Genehmigungsbehörde. Geplante Größe 10.000 KWp.

Zum Ende seiner Rede brachte Michael Kellerer klar zum Ausdruck:

„Wir, die am Massivhausbau beteiligten Firmen, kämpfen nicht nur um unsere Daseinsberechtigung, sondern auch um unser Klima, und den Lebensraum für die kommenden Generationen.“

 

Ansprechpartnerin:

Tanja Bless